Nach langem Streit: Stadt Kassel entfernt Obelisk

Am 04.10.2018 veröffentlicht

Am Tag der Deutschen Einheit hat es den Verantwortlichen der Stadt Kassel wohl endgültig gereicht: Nach monatelangem Streit mit dem Künstler rückten am frühen Morgen die Bagger an, um den Obelisken des Künstlers Olu Oguibe vom Kasseler Königsplatz zu räumen. Seit der documenta 14 im September 2017 konnten sich Stadt und Künstler auf keinen Standort für das Kunstwerk einigen. 

Für die Menschen in Kassel ist die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung nicht nachzuvollziehen. "Ich finde es peinlich, dass wir das nicht hinbekommen haben. Es gab so viele Streitereien deswegen...sehr schade", sagt uns ein Passant. Und auch von Jörg Sperling, dem Vorsitzenden des Documenta-Forums, kommt Kritik. Er nennt den Abbau "beschämend für die Stadt Kassel". Die Politiker hätten sich keine Gedanken über die Folgen dieser Aktion gemacht.

Weitere Reaktionen, inklusive eines Statements des Künstlers Olu Oguibe, sehen Sie im Video.

 

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