Paketchaos in Kassel: Optiker leidet unter Wechsel bei DHL

Am 14.08.2018 veröffentlicht

Die Zusammenarbeit mit Paketlieferanten kann sich manchmal schwierig gestalten. Oft werden Pakete nicht richtig abgestellt oder die Benachrichtigungen verschwinden. Klaus Findorf ist Optiker und er verschickt und bekommt Ware von und mit DHL - doch auf einmal sind die nicht mehr für ihn zuständig und damit beginnt auch für ihn das Chaos. 

Normalerweise sollten diese Benachrichtigungen im Briefkasten bei Optiker Klaus Findorf liegen – tun sie aber nicht. Denn seit im Kasseler Stadtteil Wehlheiden ein Partnerunternehmen von DHL für die Paketzustellung zuständig ist, geht es hier drunter und drüber. „Einmal war ein Zettel bei mir an der Tür geklebt. Den hätte sich jeder nehmen können. Ein anderes Mal hat dann mit der Postbote so einen Zettel gebracht und ein drittes Mal ein Kunde, da lag das Teilstück auf der Straße“, so der Optiker.

Das stellt ein Problem für den 59-Jährigen dar, denn ohne den Abholzettel bekommt er seine Pakete nicht. Für seine Kunden hat das unangenehme Folgen. Brillenteile kommen verspätet oder im schlimmsten Falle überhaupt nicht an. DHL selbst ist mit dem Partnerunternehmen zufrieden. Es gäbe keine erhöhten Beschwerden aus dem Liefergebiet, sagt uns Pressesprecher Thomas Kutsch. 

Gleiche Anforderungen auch für Partnerunternehmen

Laut Kutsch stellt DHL die gleichen Anforderungen an die Partnerunternehmen und deren Auslieferer, wie an ihren eigenen. Die Verschlechterung für Klaus Findorf kam aber erst, seitdem das Partnerunternehmen für seinen Bezirk zuständig ist. Für ihn fehlt vor allem ein lokaler Ansprechpartner, an den er sich in solchen Fällen wenden kann. Denn der Optikermeister versendet seine Pakete momentan nur noch per Einschreiben. Die höheren Kosten muss er in Kauf nehmen, damit seine Kunden zufrieden sind.

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