Smartes Trainingsgerät: Kasseler Studenten erfinden Fitnessband mit Computerchip

Am 05.03.2019 veröffentlicht

Klein, flexibel, praktisch und nützlich sollte es sein: geboren war die Idee zum Fitnessband mit Trackingfunktion. Vier Studenten aus Kassel entwarfen das Sportgerät, mit dem Arme, Rücken und Beine gleichermaßen trainiert werden können. Die Jury von "Hessen Ideen" – einem Gemeinschaftsprojekt der Landesregierung und der hessischen Hochschulen - honorierte die Erfindung mit 2.000 Euro.

Die Idee zum Fitnessband mit integriertem Chip entstand aus der Not heraus: "Im Winter geht man nicht so gerne raus in den Schnee oder läuft noch nachts durch die Wälder. Und dann war ich auf der Suche nach einem Sportgerät, was man überall und zu jeder Zeit benutzen kann", erzählt uns Mitbegründer Stefan Weiss im Interview.

Das Problem an herkömmlichen Gummibändern ist, dass sie sehr ungenau sind, da die erbrachte Leistung nicht exakt messbar ist. Dieses Manko scheinen die vier jungen Tüftler ausgemerzt zu haben. Auch Fitnessexpertin und Personalcoach Linda Bernhardt zeigt sich überzeugt: "Das Band ist auf jeden Fall sehr motivierend, weil es direkt Feedback gibt und dem Trainierenden zeigt, wie stark er gerade zieht und ob er vielleicht noch ein bisschen mehr machen könnte und dürfte", sagt sie.

Um das Band auf den Markt zu bringen, hat das Team ein Exist Gründerstipendium von der Uni Kassel erhalten. Anfang 2020 soll es das Gummiband dann für rund 100 Euro zu kaufen geben. Unsere Reporterin Alex Pitronik hat den Studenten einen Besuch abgestattet und sich das intelligente Trainingsgerät angesehen.

 

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