Straßen und Keller unter Wasser: Tief "Axel" hat Hessen voll im Griff

Am 21.05.2019 veröffentlicht

Besonders der Nordosten Hessens ist voll und ganz im Griff von Tief "Axel". Am Dienstagmorgen haben starke Unwetter Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Besonders betroffen waren die Kasseler Stadtteile Bettenhausen und Forstfeld. Auch in den Landkreiskommunen Lohfelden, Kaufungen, Niestetal und Helsa stand das Wasser teilweise knietief auf den Straßen.

Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatte Tief Axel heftige Niederschläge gebracht. In Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis) und Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) fielen innerhalb von 24 Stunden gut 95 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Dreiländereck Hessen-Bayern-Thüringen waren es 93 Liter, in Schotten (Vogelsbergkreis) 91 Liter. "Hessen war damit abgesehen vom Alpenraum am stärksten betroffen", sagte ein DWD-Meteorologe.

"Das Ärgste ist vorbei"

Auch in den kommenden Tagen wird es in Hessen wohl weiter Dauerregen geben, laut dem DWD-Meteorologen sei aber "das Ärgste vorbei". Am Mittwoch lockert das Wetter im Westen auf, bis zum Wochenende bleibt es weiter wechselhaft.

Unsere Reporterinnen Lea Wagner und Johanna Nies berichten von den Folgen des Unwetters.

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