Salz-Pipeline vom Tisch: K+S lagert Salzrückstände ein

Am 15.08.2019 veröffentlicht

Der umstrittene, so genannte Werra-Bypass für die Entsorgung von Salzabwässern des Düngemittelherstellers K+S ist nicht notwendig. Das hat die Flussgebietsgemeinschaft Weser heute bei einer Konferenz in Kassel entschieden.

Die Rückstände, die bei der Kali und Salz Produktion entstehen, werden nun nicht über eine Pipeline quer durch Nordhessen geleitet, sondern können stattdessen in einem 400.000 Kubikmeter großen Speicher zwischengelagert werden.
Mit dieser neuen Lösung soll weniger Salz in die Werra geleitet werden. Außerdem soll es keine Produktionsstopps wegen Trockenheit mehr geben. Denn führt der Fluss zu wenig Wasser, darf K+S keine Salzrückstände in die Werra leiten. Im vergangenen Jahr haben Produktionsausfälle das Unternehmen 110 Millionen Euro gekostet.

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