Großbrand in Kelkheim: Pferde brechen aus Reiterhof aus

Am 04.07.2018 veröffentlicht

Ein Brand in einem Reiterhof bei Kelkheim sorgt am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Freiwilligen. Mehrere Pferde brechen in Panik aus, eines wird bei dem Zusammenstoß mit den Einsatzkräften tödlich verletzt.

Um 1:29 Uhr geht der Alarm bei der Feuerwehr ein - das Pferdegestüt Rettershof in Kelkheim brennt. Die Flammen breiten sich durch die alten Holzkonstruktionen im Fachwerkhaus rasend schnell aus. Wegen des Feuers gerieten die zu der Zeit 42 Pferde in Panik und brachen aus. Bei der Ankuft der Einsatzkräft liefen sie wild umher und einige kollidierten dabei mit einem Feuerwehrauto, dabei verletzte sich ein Pferd tödlich. Die anderen Pferde werden gerettet und entweder in eine Tierklinik oder auf die Koppel hinter dem Rettershof gebracht. 

Ein Mann befreite die Pferde aus ihren Boxen und erlitt dabei eine leichte Rauchvergiftung. Viele der befreiten Pferde flüchteten, weshalb die Polizei die umliegenden Straßen sperrte. Wenige Stunden später konnten bereits 35 Pferde wieder eingefangen werden, was vor allem den vielen freiwilligen Helfern zu verdanken ist.

Die Brandursache ist bisher unklar. Es wird jedoch vermutet, dass sich der Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro beläuft. Menschen wurden bei dem Brand zum Glück nicht verletzt, denn in der Scheune hatten zudem zwei Kinder im Heu übernachtet. Beide konnten sie jedoch rechtzeitig und unverletzt verlassen. Sie haben laut Polizei nichts mit dem Feuer zu tun.

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