Kinder demonstrieren: Schulschwimmbecken wird nicht fertig

Am 28.09.2018 veröffentlicht

Im Herbst 2017 wurde der Neubau der Dahlmannschule im Frankfurter Ostend feierlich eröffnet. Eltern, Schüler und Lehrer schätzen das große Schwimmbecken, in dem die Grundschüler schwimmen lernen können – doch das Becken bleibt seit einem Jahr leer.

„Das Schwimmbad ist eigentlich perfekt. Das Wasser war schon drin, die Architekten sind schon geschwommen“, erinnert sich die Schulleiterin Heike Talberg. Doch plötzlich sickert Wasser in eine Zwischendecke. Die Umkleiden sind seitdem nicht mehr zu benutzen. Experten suchen seit einem Jahr nach einer Lösung, wie der komplizierte Wasserschaden beseitigt werden kann. Bislang ohne Erfolg und Aussicht auf einen Eröffnungstermin für das 15-Meter-Becken.

"Städtereise" für kurzen Schwimmspaß

Die Eltern sind sauer. „Meine Viertklässlerin hat seit zwei Jahren kein Schwimmen mehr“, ärgert sich Mutter Corinna Tertel, „meine Erstklässlerin muss mit dem Bus durch die halbe Stadt fahren und ist dann nicht einmal zwanzig Minuten im Wasser.“ Die Eltern haben daher eine kleine Demonstration organisiert. Schüler protestierten mit Schwimmbrillen und Transparenten für eine zügige Sanierung des nagelneuen Schwimmbades.

Das zuständige Bauamt der Stadt hat einen Gesprächstermin für Mitte Oktober in Aussicht gestellt.  Wann die Schüler tatsächlich ins Wasser können, ist aber noch unklar.

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