Spielerischer Umgang mit der Natur: Kita-Kinder imkern in Langen

Am 15.05.2018 veröffentlicht

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr." Das hat Albert Einstein gesagt. Damit das auch die nächste Generation weiß, gibt es in Langen ein Projekt einer Kita, bei der die Kinder und die Bienen gemeinsame Sache machen. Wir haben uns das Projekt mal angeschaut.

Einmal Imker sein – das dürfen die Kinder der Kita "Am Wald" in Langen. Die fünf- und sechsjährigen Kinder sollen so einen Zugang zu Natur und Tieren bekommen – und lernen dabei ganz spielerisch alles rund um Bienen, Honig und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

Schon früh ein Bewusstsein für Natur entwickeln

Seit drei Jahren kümmern sich Kinder der Kita Langener Kita gemeinsam mit einer Erzieherin um einen Bienenstock. Ins Leben gerufen hat das Projekt eine Mutter, die sich im Imkerverein engagiert.  

Spielerisch den Umgang mit Tieren vermitteln

Der Gewinn von Honig steht dabei nicht im Vordergrund. "Für uns ist es wichtig, dass die Kinder die Bienen lieb haben und dass sie die Natur schützen wollen", sagt Erzieherin Tania Mangiarano. Auch die Angst vor den Bienen wird den Kita-Kindern durch das Projekt genommen. "Wir erklären den Kindern, dass die Bienen zu uns kommen, weil die einfach neugierig sind und einfach an uns riechen wollen. Und wenn wir keine Blumen sind, dann gehen die auch weg", erklärt Tania Mangiarano.

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