Kleine Helfer im Alltag: Ätherische Öle und ihre Wirkung

Am 20.03.2019 veröffentlicht

Man kennt sie oft nur als Raumdüfte - Ätherische Öle. Dass diese Öle aber zu echten Alltagshelfern werden können, ist spätestens klar, wenn man sich die Wirkungsweisen einmal genauer anschaut. Eine Expertin erklärt uns welches Öl Sie bei welchem Wehwehchen verwenden können.

Salbei:

  • Salbei hat eine antiseptische Eigenschaft. Außerdem hemmt es Schweiß. Es gab auch eine Studie, die nachgewiesen hat, dass nach acht Wochen der Anwendung 64 Prozent unter weniger Schweißattacken litten.
  • Das Salbeiöl sollte jedoch immer verdünnt mit Wasser oder Honig eingenommen werden, sonst ist es zu aggressiv.

Thymian:

  • Thymian wird immer noch als Antibiotikum der Armen bezeichnet. Er hat eine  sehr starke antibakterielle Wirkung. Außerdem steigert er das Immunsystem.
  • Thymian-Öl hat eine krampflösende Wirkung auf die Atemwege und wird wegen dieser Eigenschaft insbesondere bei Erkältungskrankheiten als Hustenlöser eingesetzt.
  • Am effektivsten ist er, wenn man ihn inhaliert.

Teebaumöl:

  • Teebaumöl hat eine sehr potente, antibakterielle Kraft. Es wird gerne zur Entfernung von Nagel- und Fußpilz eingesetzt. Aber auch bei Prellungen oder Entzündungen kann man es verwenden.
  • Dafür am besten mit einem feuchten Tuch vorsichtig auf die betroffene Stelle tupfen.

Zitrone:

  • Die Wirkung der Zitrone ist konzentrationsfördernd, daher kann es besonders gut bei Lernschwierigkeiten eingesetzt werden. Träufeln Sie zum Beispiel ein paar Tropfen in eine Duftlampe, das unterstützt die Kinder bei den Hausaufgaben.
  • Es wirkt auch sehr gut gegen Schwangerschaftsübelkeit und eignet sich perfekt als Riechsalz für die Handtasche.

Mandarine:

  • Am Abend wirkt Mandarinenöl in einer Duftlampe als hervorragende Einschlafhilfe. Aber auch in der Schwangerschaft kann man es anwenden, denn es soll Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.
  • Dafür am besten mit einer Bodylotion mischen.

Lavendel:

  • Einschlaffördernd und beruhigend wirkt auch Lavendelöl.
  • Ein wirklicher Geheimtipp ist es bei vaginalen Infektionen. Hier träufelt man ein bis zwei Tropfen Lavendelöl in den Slip oder eine Einlage. Die Dämpfe bekämpfen die Bakterien.

Bevor Sie ätherische Öle verwenden, sollten Sie testen, ob sie allergisch drauf reagieren. Dafür reicht dran riechen oder an einer kleinen Hautstelle testen. Ganz wichtig: ätherische Öle sind kein Ersatz für einen Arztbesuch, sondern immer eine Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden. Aber dafür in jedem Fall eine richtig dufte Sache.

Empfohlene Kanäle