Nach historischem WM-Aus: Krisengipfel in Frankfurter DFB-Zentrale

Am 19.07.2018 veröffentlicht

Es war ein historisch frühes Aus bei der WM 2018, mit dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Vorfeld des Turniers nicht gerechnet hat. Nach den Gründen für das schlechte Abschneiden wird aktuell in der Frankfurter DFB-Zentrale gesucht.

Bundestrainer Joachim Löw und sein Trainerstab um die beiden Assistenten Marcus Sorg und Thomas Schneider diskutieren seit Mittwochnachmittag über die Ereignisse in Russland. Mit dabei sind auch Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff und kurzzeitig DFB-Präsident Reinhard Grindel, der sagt, dass die Gespräche "sehr gut" verlaufen.

Auch der frühere Kapitän der Nationalmannschaft und Ehrenspielführer Franz Beckenbauer empfiehlt Joachim Löw eine konsequente Linie - ganz ohne Rücksicht auf große Namen. "Löw muss bei der Nominierung hart sein, Dankbarkeit bringt ihn nicht weiter", sagte der 72-Jährige der Bild-Zeitung.

Ergebnisse am Freitag

Bereits Anfang Juli kündigte Löw an, weiterhin Bundestrainer zu bleiben. Mit den Ergebnissen der Gespräche und damit einhergehenden Konsequenzen kann frühestens am Freitag gerechnet werden. Davor möchte Löw noch mit allen Beteiligten persönlich sprechen.

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