Bahnstrecke gesperrt: Kuh blockiert Gleise

Am 19.12.2019 veröffentlicht

Wie kommt eine Kuh auf ein Bahngleis - und wie kommt sie wieder herunter? Diese Frage stellte sich die Bundespolizei am Mittag bei Wetzlar.

Eine trächtige Kuh hat am Donnerstag den Zugverkehr zwischen Gießen und Wetzlar für mehrere Stunden ausgebremst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sollte die Kuh namens "Lotte" eigentlich in die Tierklinik Gießen gebracht werden, sei aber ausgebüxt, als sie vom Anhänger geführt wurde. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Nach Angaben des Sprechers war "Lotte" in der Nähe eines Güterbahnhofs entwischt und auf die Gleise in Richtung Wetzlar gelaufen. Die Bundespolizei sei morgens informiert worden, so der Sprecher. Die Strecke zwischen Wetzlar und Gießen sei bis zum Mittag für mehr als vier Stunden komplett gesperrt gewesen. So lange habe es gedauert, das Tier von den Gleisen zu bekommen.

Leider kein Happy End

Eine traurige Nachricht gibt es aus der Gießner Tierklinik: Das Bullenkälbchen hat die Kaiserschnittgeburt nicht überlebt. Klinikchef Prof. Axel während erklärte der Gießener Allgemeinen, dass das Jungtier zu groß für eine natürliche Geburt war. Bereits am Mittag war absehbar, dass es Mutter und Kind nicht gut gehe.

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