Kunterbunt zum Untergrund: Künstler hübscht Frankfurts Gullydeckel auf

Am 09.11.2018 veröffentlicht

Gullideckel gibts in jeder Stadt und in jedem Dorf, sie sind völlig unspektakulär und sehen alle gleich aus. Aber wenn der Frankfurter Künstler Philipp Alexander Schäfer sich austobt sehen sie alles andere als langweilig aus.

Er bringt neue Farbe auf Frankfurts Straßen. Der 38-Jährige Künstler Philipp Alexander Schäfer bemalt nämlich Gullideckel. Aber was genau ist an denen so besonders? "Es sind Tore zu einer Parallelwelt, es sind Leinwände die immer auf der Straße liegen, sie sind umrahmt von Metallen und Beton, sie passen gut zu einer Urbanen Umgebung", sagt der Künstler.

Seine Kunst auf dem Tor zur Kanalisation sieht nicht nur schön aus sondern sorgt auch dafür, dass Passanten ab und zu mal in Gedanken versinken. Viele seiner Werke haben eine Bedeutung. Auch das, was er für unsere Dreharbeiten in Frankfurt auf den Deckel zaubert. Sein Werk beschreibt der Künstler so: "Das ist ein bestimmter Gullideckel, der aussieht wie ein Zahnrad, auch etwas wie ein Hamster Rad. Und in das Zahnrad kommt ein rennender Mensch mit einem Aktenkoffer. Aber ist ja eigentlich klar, wir rennen der Zeit und dem Geld hinterher."

Eine ganz schön lange Botschaft, die in so einem 3-Minuten-Werk stecken kann. So schnell entsteht das Deckel-Gemälde. Die Inspiration und die Ideen kommen von selbst. Rund 20 solcher Botschaften zieren mittlerweile Frankfurts Gullis.

 

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