Für mehr Sicherheit: Hessen sagt der Kriminalität den Kampf an

Am 29.03.2019 veröffentlicht

Am Freitag hat Hessen gemeinsam mit den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erstmals einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum durchgeführt. Die Polizeipräsidien Westhessen und Südhessen haben verstärkt polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum gezeigt. 

Besonders Straftaten im öffentlichen Raum beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl. "Deshalb sagen wir Raub, Schlägereien, der Straßen- und Drogenkriminalität den Kampf an", sagt Innenminister Peter Beuth. Durch die verstärte Präsenz von Polizisten und das konsequente Einschreiten soll das Sicherheitsgefühl der Bürger in Hessen weiter gestärkt werden. 

Länderübergreifender Aktionstag erhöht Fahndungsdruck

Der länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag ist Teil eines Maßnahmenbündels. Durch intensive, ganzheitliche Kontrollen wollen die Bundesländer gemeinsam Straftaten und Sicherheitsstörungen im öffentlichen Raum reduzieren, den Fahndungsdruck insbesondere auf überregional agierende Mehrfach- und Intensivstraftäter erhöhen und somit auch zu einer Verbesserung des Sicherheitsgefühls beitragen.

Rund 180 hessische Polizisten zielgerichtet im Einsatz

Von den Polizeipräsidien Westhessen und Südhessen waren insgesamt rund 180 Polizeibeamte im Einsatz, um gezielt stationäre wie mobile Kontrollen an öffentlichen Plätzen durchzuführen. Rund um Haltestellen und an Bahnhöfen, sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln wurde verstärkt Präsenz gezeigt. Darüber hinaus erfolgten zielgerichtete Maßnahmen gegen Mehrfach- und Intensivtäter. An Präventionsständen informierten Experten der hessischen Polizei, wie man sich am besten vor Taschendiebstahl schützen kann. Auch Verkehrskontrollen wurden schwerpunktmäßig gegen Raser und sogenannte Poser, wie auch zur Alkohol- und Drogenkontrolle verstärkt durchgeführt.

Erfolgreiche Polizeiarbeit über Ländergrenzen hinweg

Im Juni 2016 unterzeichneten die Innenminister der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz die Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Als wichtiger Teil einer ganzheitlichen Strategie hat die länderübergreifende Zusammenarbeit zu den bisherigen Fahndungs- und Ermittlungserfolgen in diesem Deliktsfeld beigetragen. Über die Landesgrenzen hinweg waren die Fallzahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls in den vergangenen beiden Jahren deutlich zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund hatten sich die Polizeiführungen der beteiligten Länder im Oktober letzten Jahres darauf verständigt, die etablierte und erfolgreiche Zusammenarbeit auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum auszuweiten.

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