Impfheldinnen aus Lampertheim: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bereits im Grundschulalter

Am 18.01.2019 veröffentlicht

Gebärmutterhalskrebs ist die dritthäufigste Krebsart bei Frauen, aber die Zahlen könnten niedriger sein. Immerhin gibt es eine Schutzimpfung, die schon bei Grundschülerinnen durchgeführt werden kann. Deshalb gibt es an der Goetheschule in Lampertheim ein Projekt, bei dem die Mädchen schon in der vierten Klasse geimpft werden. Tim Kirschsieper war dabei.

Ein kleiner Piekser macht aus den Lampertheimer Grundschülerinnen echte Impfheldinnen: Sumea, Alina-Sofie und Sascha haben sich getraut, als Gynäkologe Dr. Carl-Michael Bergner in der Goetheschule zum Impfen aufgerufen hatte. Und das ist sehr wichtig, denn jährlich erkranken fast 5.000 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Eine Impfung schützt zu 95 Prozent, dennoch ist die Impfbereitschaft gering. "Es ist kein direkter Nachweis von einem Impfschaden bekannt. Die ganzen Geschichten, dass Mädchen durch die Impfung gestorben seien, stimmen nicht", betont Dr. Bergner im Interview. Deshalb will Gynäkologe Dr. Bergner Eltern informieren und aufklären.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert auf ihrer Webseite über die HPV-Impfung.

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