Living-Walls in Kassel: Lebende Wände sind Wohlfühlfaktor und geschlossenes Ökosystem

Am 28.12.2018 veröffentlicht

Beim Industriehändler Landefeld in Kassel ranken seit neustem tropische und subtropische Pflanzen in Richtung Dach, die sogenannten Living-Walls. Angefangen mit der grünen Welle hat Mitarbeiterin Karin Arend. Unsere Reporter Frederike Goldkamp und Marie von Berlepsch haben das Unternehmen besucht.

Dank Karin Arend blüht's und grünt's beim Großhandel für Industriebedarf inzwischen schon auf 27.000 Quadratmetern Lagerfläche. Denn ihren Chef Lars Landefeld hat die Wohlfühl-Oase an Karins Arbeitsplatz zu Größerem inspiriert.

Die Living-Walls sind Wöhlfühlfaktor und geschlossenes Ökosystem in einem, wie Chef Lars Landefeld erklärt: "Die Wände sind jeweils in sich geschlossen, also es ist ein geschlossenes System, jede Pflanze hat ihr Bewässerungsröhrchen, wird individuell nach ihren Bedürfnissen gegossen und überschüssiges Wasser fließt wieder in den Behälter und wird dann wieder zur Verfügung gestellt." Innerhalb von zwei Monaten wurden die sogenannten "Living Walls" in einer von vier Hallen bepflanzt. Die grüne Oase soll die Räume abkühlen, den Staub binden und laute Geräusche schlucken.

Mit dieser fruchtbaren Idee ist Landefeld Vorreiter und vielleicht auch Vorbild für andere Unternehmen. In Zukunft plant der Industriehändler seine Lagerhallen mit noch viel mehr lebenden Wänden auszustatten.

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