Luftbefeuchter und Co.: Was hilft wirklich gegen trockene Luft?

Am 13.11.2018 veröffentlicht

Trockene Augen, trockene Nase und trockene, rissige Haut: Der Winter steht vor der Tür und mit ihm kommen wir wieder verstärkt in Kontakt mit extrem trockener Heizungsluft. Um dem gegen zu wirken gibt es spezielle Luftbefeuchter und auch einige Haushaltstipps – Aber was hilft wirklich?

Hier lesen Sie eine Auflistung der gängigsten Mittel mit der Einschätzung unseres Energieexperten Carsten Metelmann vom hessischen Fachverband für Sanitär, Heizung und Klimatechnik:

1. Luftbefeuchter

  • In der Theorie zerstäubt der Luftbefeuchter das Wasser aus einem eingesetzten Tank und befeuchtet so die Raumluft. Leider pusten diese Geräte unter Umständen auch jede Menge Bakterien und Schmutzpartikel in die Luft, sofern sie nicht regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Carsten Metelmann empfiehlt den Einsatz eines solchen Gerätes nur Menschen mit Atemwegsproblemen, sofern sie ihn regelmäßig reinigen.

2. Wasserschale auf der Heizung

  • Diesen Trick kennt sicherlich jeder, man stellt einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung. Leider verdampft die Flüssigkeit lediglich punktuell an nur einer Stelle.

3. Nasse Wäsche im Zimmer aufhängen

  • Laut Experte gibt die Wäsche zu viel Feuchtigkeit ab, das wiederum kostet extrem viel Heizenergie. Feuchte Luft erwärmt sich nämlich später als trockene. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Schimmelpilzbildung in den eigenen Räumlichkeiten steigt durch das verdunstende Wasser.

4. Zimmerpflanzen auf dem Fensterbrett

  • Das hilft wirklich: Zimmerpflanzen auf dem Fensterbrett sind eine gute Möglichkeit, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen. Zusätzlich rät der Experte dazu, zwei Mal täglich für je zehn Minuten stoß zu lüften.
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