Antisemitismus im Fußball: Jüdischer Verein stellt sich gegen Rassismus im Sport

Am 01.04.2019 veröffentlicht

Antisemitismus hat im Fußball nichts verloren und doch existiert er seit einiger Zeit in den deutschen Stadien und auf den Bolzplätzen. Auch die Spieler des Fußballvereins Makkabi aus Frankfurt begegnen regelmäßig diesem Hass in ihren Spielen. Im Video sprechen sie sehr offen über ihre Erfahrungen auf dem Platz.

Jon Ardinast ist Spieler des TuS Makkabi. Wenn er auf dem Platz steht, ist ihm egal ob seine Mitspieler Moslems oder Christen sind. Doch was sich die Nachwuskicker an ganz normalen Spieltagen von Zuschauern und Gegnern anhören müssen ist unfassbar. "Wenn man in Führung geht, dann kommen die gewohnten Bemerkungen: Man hätte euch alle vergasen sollen oder Judenschweine!"

"Wir stellen uns dagegen!"

Im vergangenen Jahr gab es alleine in Hessen 49 antisemitistische Übergriffe - davon drei Körperverletzungen. Auch Makkabi- Präsident Alon Meyer beobachtet diese Problematik schon länger. "Es ist schrecklich mit anzusehen was heutzutage wieder in Deutschland möglich ist. Aber wir stellen uns dagegen!"

Unsere Reporterin Julia Möller hat mit den Spielern des Jüdischen Fußballvereins Makkabi gesprochen - ihre heftigen Eindrücke sehen Sie im Video.

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