Jägertunnel in Marburg: Videoüberwachung auf Knopfdruck

Am 29.03.2019 veröffentlicht

Die Sicherheit im Jägertunnel in Marburg war in der Vergangenheit oft ein Problem. Das sollte sich jetzt geändert haben. Dafür wird seit rund einem halben Jahr der Video-Notruf eingesetzt, der sich per Knopfdruck mit der Feuerwehr Marburg verbindet.

Der Jägertunnel in Marburg: Der ist zwar nur 80 Meter lang, aber stockdunkel. Der Tunnel ist eine Fußgängerunterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs - dort ist es schon zu sexuellen Übergriffen gekommen, deshalb hat die Stadt eine Videoüberwachung auf Knopfdruck eingeführt, damit sich vor allem Frauen sicherer fühlen.

Die Videoüberwachung auf Knopfdruck ist einmalig in Deutschland

Die Kameras sind an den Eingängen und an fünf weiteren Stellen im Tunnel aktiviert. Damit will man möglichst schnell auf Gefahr reagieren können. Ab dem Moment, an dem einer der Knöpfe betätigt wird, laufen die Kameras für drei Minuten. Eine Minute davon zeichnen sie rückwirkend auf. Der Notruf wird dann direkt an die Feuerwehrzentrale geleitet. Die ist rund um die Uhr besetzt und kann somit im Ernstfall reagieren - dank einer Gegensprechanlage kann die Feuerwehr auch direkten Kontakt in den Tunnel aufnehmen.

Das ist jetzt rund ein halbes Jahr her, also haben Franziska Kaempfert und Rafael Fleischmann nachgefragt, wie es so läuft und ob sich die Marburger sicherer fühlen.

 

 

 

 

 

 

 

Empfohlene Kanäle