Effizienter gegen Corona: Hessische Forscher entwickeln Massentests

Am 06.04.2020 veröffentlicht

In ganz Deutschland wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Corona-Krise schnellstmöglich zu überstehen. Hessener Forschern ist es jetzt gelungen, die Kapazität der Tests zu erhöhen.

Marburger Forscher haben Beatmungsgeräte entwickelt, die zukünftig in Krankenhäusern benutzt werden könnten. Dabei wird eine CPAP-Maske, die normalerweise als Atemmaske genutzt wird, durch ein Zusatzgerät umfunktioniert. Von den Behörden sind diese Beatmungsgeräte momentan allerdings noch nicht zugelassen.

Eine Zulassung gibt es schon für das Corona-Testkit, das in Pfungstadt hergestellt wird. Dieses wird dazu genutzt, möglichst schnell zu testen, ob sich ein Patient mit dem Virus infiziert hat oder nicht. Das Testergebnis kann im Labor innerhalb von 90 Minuten ausgewertet werden.

Und auch in Frankfurt beschäftigen sich Forscher mit der Frage, wie Menschen effizienter gestestet werden können. Jeden Tag werden in Deutschland etwa 40.000 Menschen auf das Coronavirus getestet, jetzt ist es den Forschern mit einem Massentest gelungen, die Kapazität deutlich zu erhöhen - auf 200.000.

Andreas Schopf, Mareike Luft, Cord Eickhoff und Pascal Wede bringen Sie auf den aktuellsten Stand über die Corona-Forschung in Hessen.

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