Massage gegen Migräne: Placebo-Effekt oder Wundermittel?

Am 23.05.2019 veröffentlicht

Viele Menschen leiden chronisch an Migräne. So auch Matthias Weinig aus Mörfelden-Walldorf. Er hat für sich ein Wundermittel entdeckt um mit den Schmerzen umzugehen und sie zu lindern - und zwar seine eigenen Finger.

"Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich nicht ernsthaft damit gerechnet habe, dass dies etwas bewirken könnte. Doch es passierte das Unglaubliche." - Mit dieser Nachricht meldet sich Matthias Weinig an uns. Seitdem er 13 Jahre alt ist, leidet er an Migräne-Attacken.

Oft konnte er nicht am Alltag mehr teilnehmen, konnte nicht mehr arbeiten und sich um die Kinder kümmern. Das Einzige, das geholfen hat: Sich ins Schlafzimmer zu legen und die Jalousien zu verdunkeln. Medikamente konnten die Symptome höchstens lindern, ganz Verschwinden wollte die Migräne nicht: Bis er anfing, sich in seiner Verzweiflung spontan die Schläfen zu massieren. "Da konnte ich wahrnehmen, dass sich was verändert hat, da war ein Prozess", erzählt er uns.

Unsere Reporter Frank Caspers und Lisa Siewert haben den Migräne-Patienten getroffen.

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