Über 95 Prozent: Thorsten Schäfer-Gümbel erneut Spitzenkandidat

Am 11.06.2018 veröffentlicht

Am 28. Oktober 2018 stehen die Landtagswahlen in Hessen an. Auf diesen besonderen Tag arbeitet die SPD akribisch hin, dabei besonders ihr Parteivorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel.

Nach dem Parteitag in Wiesbaden ist klar: Hessens SPD befindet sich weiterhin im Angriffsmodus. Mehr als 95% der Stimmen gingen an den Parteivorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, der von dieser großen Zustimmung sichtlich gerührt war. Es gehe aber nicht darum, es ein bisschen besser als das Bündnis von CDU und Grünen unter der Führung von Ministerpräsident Volker Bouffier zu machen, sondern um anderes. Heißt konkret: Für den SPD-Vorsitzenden sei Politik kein Spiel, sondern ein Auftrag, für viele Menschen ein gutes Leben zu sichern.

SPD geschlossener denn je

Nach schwierigen Jahren steht die SPD enger zusammen und vor allem Thorsten Schäfer-Gümbel sagt selbst, er sei älter und ruhiger geworden. Das ist für diesen Posten förderlich. Man zeige sehr engagierten Wahlkampf und wolle nach fast zwei Jahrzehnten endlich die Union ablösen. Diese habe sich mittlerweile verbraucht und solle sich als Opposition ruhig mal eine Pause gönnen. Zumal sie es in den letzten Jahren versäumt habe, klar zu handeln. Man habe vielmehr das Geld für die PR verwendet und Probleme ausgesessen.

Mehr Argumente, weniger Emotionen

Derweil war der Parteitag eher von konzentrierter als von euphorischer Stimmung geprägt. Thorsten Schäfer-Gümbel lieferte, anders als noch im November letzten Jahres in Frankfurt, mehr Sachargumente statt große Emotionen. Dies schien genau den Nerv der Genossen zu treffen und stieß auf großen Applaus. Dabei machte er einmal mehr deutlich, wofür die SPD stehen wolle: Bildungsgerechtigkeit mit mehr Lehrern und Ganztagsschulen, mehr Mobilität in Stadt und Land mit weniger Staus und Verkehrschaos sowie bezahlbares Wohnen für alle - durch eine massive Baulandoffensive. In den ersten 100 Tagen wolle er 100.000m² Bauland zur Verfügung stellen. Unter ihm werde es keine Wohnungsprivatisierung geben.

"Ich will Ministerpräsident werden!" Mit diesem Statement dürfte Thorsten Schäfer-Gümbel klar gemacht haben, was die SPD in Zukunft vor hat.

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