Mehrere Verletzte: Kollision zwischen Zug und LKW

Am 22.05.2018 veröffentlicht

Im mittelhessischen Großen-Buseck sind am Dienstagmorgen ein Regionalzug und ein LKW zusammengestoßen. Bei der Kollision wurden 13 Menschen verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen stand der Anhänger des Lastwagens noch auf den Gleisen, als die Regionalbahn in Richtung Fulda herangefahren ist. Laut Gießener Allgemeine befand sich der Anhänger wegen eines Rückstaus auf den Gleisen, als sich die Bahnschranke geschlossen hat. Der mit 50 Fahrgästen besetzte Zug ist daraufhin in den LKW gekracht, so ein Sprecher der Polizei Gießen.

Bei dem Zusammenstoß wurde der Lokführer in seinem Fahrzeugt eingeklemmt. Er musste von Rettungskräften befreit werden und kam schwer verletzt mit einem Hubschreiber ins Krankenhaus. Auch eine Zugbegleiterin hat schwere Verletzungen erlitten. Im Zug gab es zudem 11 Leichtverletzte - auch sie kamen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Lastwagens erlitt einen Schock, blieb ansonsten aber unverletzt.

Ein Sprecher der Bundespolizei hat erklärt, dass der Lokführer keine Chance hatte, den Zug rechtzeitig zu stoppen. An dieser Stelle sei der der Bahnübergang nur etwa 200 Meter weit einzusehen. Züge dürfen dort bis zu 100 km/h schnell fahren. Der Regionalzug kam nach Angaben der Bundespolizei erst 300 Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen.

Die Bahnstrecke zwischen Gießen und Fulda musste kurzzeitig gesperrt werden. Auf der Strecke wurden Ersatzbusse eingesetzt.

Empfohlene Kanäle