Mikroplastik in Kosmetik: Smartphone-App hilft

Am 17.01.2020 veröffentlicht

Sie sind sehr klein und nicht zu erkennen - aber fast überall stecken sie drin: kleinste Mikroplastik-Partikel. Nach einer aktuellen Studie von BUND und CodeCheck sind die Inhaltsstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten alarmierend.

In Lippenstiften und Make-Up steckt besonders häufig Mikroplastik. Jeder vierte Lippenstift ist betroffen. Besonders gefährlich ist dabei, dass die Farbe auf den Lippen oft von den Konsumentinnen gegessen wird. "Das heißt, damit nimmt jede Nutzerin und jeder Nutzer von Lippenstiften, Mikroplastik in den Körper auf", erklärt Ruta Almedom von CodeCheck. Mikroplastik-Partikel sind auch oft in Cremes oder Sonnenmilch enthalten, um einen zarten Film auf der Haut zu erzeugen - oder auch in Haarpflegeprodukten, damit sie sich leichter verteilen lassen.

App schafft Abhilfe

Die kostenlose CodeCheck-App für das Smartphone deckt die ungeschönte Wahrheit aber auf. Sie überprüft die Produkte auf Allergiepotenzial oder hormonelle Wirksamkeit. Es muss einfach nur der Barcode gescannt werden und schon verrät die App, ob Plastik enthalten ist, ob das Produkt unbedenklich ist und bietet sogar bessere Alternativen an.

 

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