Mindestens 550 Euro im Monat könnten Azubis ab 2020 bekommen. (Foto: imago/Rupert Oberhäuser)

550 Euro im Monat: Kommt der Mindestlohn für Azubis?

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich nach der Schule für ein Studium, immer weniger treten eine klassische Berufs-Ausbildung im Betrieb an. Um die Leistung der jungen Menschen anzuerkennen und gleichzeitig die Attraktivität von Ausbildungsberufen zu steigern, will die Bundesregierung am Mittwoch im Kabinett einen Mindestlohn für Azubis beschließen. Das geht aus einem Bericht der Funke-Mediengruppe hervor.

Demnach würden Auszubildende ab 2020 mindestens 515 Euro im Monat verdienen. In den Folgejahren soll sich die Vergütung im Jahre 2021 auf 550, 2022 auf 585 und 2023 auf 620 Euro erhöhen. Hinzu kommt eine Staffelung jeweils im zweiten und im dritten Lehrjahr. Sollte die Reform des Berufsbildungsgesetzes beschlossen werden, gäbe es in Deutschland erstmals eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Auszubildenden.

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