Die Tragödie liegt schon einige Wochen zurück. Nach Erkenntnissen der italienischen Polizei war die junge Frau am 31. Juli eine etwa 50 bis 70 Meter hohe Klippe am Ligurischen Meer heruntergestürzt und hatte sich schwerste Verletzungen zugezogen, so berichtet die Hessische/Niedersächsische Allgemeine.

Mit einem Hubschrauber wurde sie in ein Krankenhaus geflogen. Sie habe Verletzungen an Hüfte, Beinen und Füßen erlitten. Ferner hätten die Ärzte Hirnverletzungen diagnostiziert, berichtet die Mutter der Studentin. „Nach drei Wochen im künstlichen Koma gibt es noch kein Zeichen, dass sie etwas wahrnimmt.“ Wie die Mutter der Studentin gegenüber hna.de erzählt. Die Familie, die im Stadtteil Wehlheiden lebt, wartet unterdessen darauf, dass die 21-Jährige zurück nach Deutschland gebracht werden kann, so berichtet die HNA weiter.

Angeblich soll bei dem Vorfall an der Küste auch ein 32 Jahre alter Mann mit in die Tiefe gestürzt sein. Auch er wurde verletzt. Ermittelt wird nun, welche Rolle er bei dem Geschehen spielte. Laut italienischen Medienberichten soll es sich um einen Tunesier handeln, der sich illegal in Italien aufhielt und nun in Untersuchungshaft ist. Es gibt eine Reihe mysteriöse Aspekte, die nun von der Polizei geklärt werden müssen.