Mordfall Johanna Bohnacker: Festnahme nach 18 Jahren

Am 25.10.2017 veröffentlicht | 2850 Aufrufe

18 Jahre Ungewissheit im Fall Johanna Bohnacker: 1999 verschwindet das Mädchen, Monate später wird ihre Leiche gefunden. Jahrelang leben die Eltern mit der Ungewissheit, wer ihre Tochter umgebracht hat. Jetzt haben die Ermittler einen Mann festnehmen können - und er ist geständig. Wie kamen die Beamten dem Verdächtigen auf die Spur? Und wie sind die Reaktionen in Johannas Heimat Ranstadt-Bobenhausen? Lucia Vossbeck-Elsebusch, Carina Cordes und Lucas Reichmann fassen zusammen.

Chronologie des Falls Johanna Bohnacker:

2. September 1999:

Auf einem Radweg wird die 8-jährige Johanna in ein Auto gezwungen, dann sexuell missbraucht und getötet.

September 1999:

Die Suche nach dem Mädchen beginnt. Die Polizeibeamten finden nur das Fahrrad des Mädchens.

1. April 2000:

Ein Spaziergänger findet die Leiche des Mädchens 100 km vom Tatort entfernt im Vogelsbergkreis.

2002:

Hunderte Männer aus der Tatort-Umgebung geben freiwillig ihre Fingerabdrücke ab.

2005:

Zweite Testreihe: Alle Nutzer einer Bauschuttdeponie in der Nähe des Entführungsortes müssen ihre Fingerabdrücke abgeben.

2007:

Dritte Testreihe: Alle Männer, die einen VW Jetta mit Bad Homburger Kennzeichen fahren wie der mutmaßliche Täter, geben ihre Fingerabdrücke ab.

September 2014:

In der TV-Sendung Aktenzeichen XY sucht die Polizei erneut nach dem Täter.

August 2016:

Spaziergänger melden einen Mann, der in einem Maisfeld bei Nidda ein Mädchen fesselt - die Ermittlungen ergeben Parallelen zum Fall Johanna.

Oktober 2017:

Festnahme eines 41-Jährigen in Friedrichsdorf, der den Mord an Johanna Bohnacker gesteht.
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