Katjas Kampf gegen MS: Teil 2- So bereitet sie sich auf ihre Therapie in Moskau vor

Am 04.06.2019 veröffentlicht

MS-Patientin Katja Schmollack plant ihren Krankenhausaufenthalt in Moskau. Dank großzügiger Spenden von über 50.000 Euro kann die Hochheimerin eine Stammzelltherapie, die gegen ihre MS helfen soll, bezahlen. Wir begleiten Katja vor der Abreise bei ihren Vorbereitungen.

Die 36-Jährige wünscht sich ein Leben ohne die Bedrohung ihrer Krankheit und mit neuer Perspektive. Ihre Multiple Sklerose schreitet immer weiter fort; nur noch 500 Meter kann sie mit ihrem Hund spazieren, früher waren es fünf Kilometer. Erfahrungen anderer Patienten bewegen sie dazu, sich für die Chemo- und Stammzelltherapie in Moskau zu entscheiden. In Deutschland wird die Therapie nur in Ausnahmefällen durchgeführt, weshalb Katja die Kosten nun selbst tragen muss.

Katja ist sich den Risiken bewusst

Viele Ärzte raten von der Therapie ab, da diese das Immunsystem komplett zerstört, bevor es wieder aufgebaut wird. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie sind zahlreich und können im schlimmsten Falle zum Tode führen. Katja ist sich diesen Gefahren durchaus bewusst, sieht in der Therapie aber ihre letzte Hoffnung.

Ausschnitte aus ihrem Tagebuch sehen Sie im Video

Nach Abschluss der Therapie wird Katjas Immunsystem geschwächt sein, weshalb sie ihre Wohnung einen Tag vor ihrer Rückkehr von einer Tatortreinigung desinfizieren lässt.

In unserer Wochenserie begleiten wir die Hochheimerin durch ihre Zeit vor und in der Klinik. Die emotionalen Ausschnitte aus ihrem Videotagebuch sehen Sie im Beitrag von Rafael Fleischmann.

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