Mückenplage am Rhein: Kaputte Hubschrauber erschweren Bekämpfung

Am 11.07.2019 veröffentlicht

Zu viele Schnaken am Rhein: Weil die Hubschrauber, die normalerweise ein Eiweiss-Granulat gegen Mückenlarven abwerfen, kaputt waren, konnte nur zu Fuß gestreut werden. Die Schnaken konnten sich daher ungehindert vermehren.

Dirk Reichle von der kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage ist Biologe und beobachtet die Mückenpopulation in Lampertheim. Heute hat er 200 bis 300 Mücken in einer Falle gefangen; das ist viel, erklärt er uns. "Es ist ein ganz schlimmes Jahr, eine extreme Belästigung, weil wir in diesem Massenbrutgebiet im Prinzip keine Bekämpfung durchführen konnten", sagt er. Die Rheinauen sind normalerweise ein ideales Brutgebiet für die Blutsauger, und das Hochwasser vom Mai sorgte für noch bessere Brutverhältnisse. Doch die Anwohner des Altrheins haben Glück, da es jetzt wieder trocken wird, geht die Anzahl der Larven zurück. Die Biologen beobachten die Mückenbelastung weiter.

Unser Reporter Frank Caspers hat mit den Biologen über die Schnaken gesprochen.

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