Nach Tat in Volkmarsen: Bundespräsident drückt Beileid aus

Am 25.02.2020 veröffentlicht

Nachdem gestern ein 29-Jähriger Mann im nordhessischen Volkmarsen in einen Faschingsumzug gerast ist, hat die Polizei den Tatort heute wieder freigegeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht den Helfern seinen Dank aus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich "tief erschüttert" über den gestrigen Vorfall in Volkmarsen gezeigt. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten von Herzen eine vollständige Genesung", sagt er auf Facebook. Steinmeier dankte zudem den Helfern: "Mein Dank gilt den Einsatzkräften vor Ort."

Spurensicherung ist abgeschlossen

Wie ein Polizeisprecher am Dienstagmittag mitteilt, werde die Straße in der Innenstadt noch gereinigt und sei dann wieder für Fußgänger und Autofahrer nutzbar. Ermittler hatten den Tatort weiträumig abgeriegelt, um Spuren zu sichern. Wie die Polizei am Dienstag in Kassel mitteilte, befanden sich noch 35 Personen in stationärer Behandlung. Weitere 17 Menschen wurden demnach ambulant behandelt. Die Zahl der verletzten Kinder liege bei 18, das jüngste Kind ist laut Polizei drei Jahre alt.

Bereits in der Nacht zum Dienstag hat die Polizei mit einem Spezialeinsatzkommando die Wohnung des Täters gestürmt. Ein Notarzt, der nach der Attacke im Einsatz war, berichtet von schweren Verletzungen, die er bei den Opfern feststellen musste.

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