Wussten Sie's?: Woher Hoch- und Tiefdruckgebiete ihre Namen bekommen

Am 28.03.2019 veröffentlicht

Eberhard, Dorit, Donald, Gabi, Werner und Cornelius – was diese Namen gemeinsam haben? Sie waren in diesem Jahr alle schon Namensgeber für Wetterlagen. Doch woher kommen diese Namen?

Unsere Reporterin hat Wetterexperte Andreas Friedrich getroffen und nachgefragt. Er hat ihr erzählt, dass die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete seit 1954 von der Freien Universität in Berlin vergeben werden. Dabei gab es lange Zeit die Regel: Tiefdruckgebiete haben immer weibliche Namen und Hochs sind männlich. Ein Zustand, der in den 90er Jahren für Streit sorgte. Der Wunsch nach Gleichberechtigung wurde laut, daher einigte man sich auf einen Kompromiss: 

"Dieses Jahr haben alle Hochwetterlagen weibliche Namen – und die Tiefdruckgebiete männliche. Nächstes Jahr ist das wieder umgekehrt. Welche Namen dran kommen, bestimmt die Bevölkerung", so Andreas Friedrich im Interview mit unserer Reporterin Magdalena Gutsche. Wie auch Sie eine Wetterpatenschaft übernehmen können, erfahren Sie auf der Webseite der Freien Universität Berlin.

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