Bereits am 1.11. traten die privaten Omnibusfahrer in den Warnstreik. Jetzt könnten weitere Streiks folgen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Neue Streiks?: Busfahrer fordern mehr Gehalt und mehr Urlaub

Zuletzt hatte es am 1. November nahezu flächendeckende Warnstreiks der Busfahrer in ganz Hessen gegeben. Jetzt könnte der Tarifkonflikt in die nächste Runde gehen: Bei einer Urabstimmung plädierten 99,49 Prozent der Teilnehmer für unbefristete Streiks. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Einen konkreten Streiktermin gibt es aber noch nicht.

Die Arbeitgeber hatten zuvor eine Erhöhung des bisherigen Stundenlohns von 13,50 Euro in Vierjahresschritten auf 15,10 Euro angeboten. Verdi wies dieses Angebot als "unakzeptabel" zurück und fordert jetzt eine Erhöhung des Grundgehalts auf 16,60 Euro die Stunde. Der Urlaub soll auf 30 Tage innerhalb der geforderten 5-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). Verdi-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten. Außerdem sollen fahrplanbedingte Pausen/Wendezeiten komplett bezahlt werden.

Die Verhandlungen werden am Donnerstag, den 14.11. in Frankfurt fortgesetzt.

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