Neuer Food-Trend: Kumru erobert Hessen

Am 22.05.2018 veröffentlicht

Er soll eine echte Alternative zum Döner sein: der Kumru. Im Frankfurter Stadtteil Griesheim hat jetzt Hessens erster Kumru-Imbiss eröffnet. Wir haben nachgefragt, was es mit dem fleischlastigen Trendfood auf sich hat.

Ein Sesambrötchen aus Kichererbsenmehl, Gewürzgurken, Tomaten, Gouda und ganze drei Sorten Fleisch – das ist die Kumru-Formel zum Glück. Ketchup und Mayonnaise obendrauf, und fertig ist der Snack, der angeblich bald dem Döner den Rang ablaufen soll. 

Von Izmir in die Mainmetropole

Mesut und Yusuf Kinay haben den Kumru aus der türkischen Hafenstadt Izmir nach Frankfurt gebracht und ihren Laden "Kumru King" eröffnet. Laut den Besitzern kommt die Neuheit bei den Kunden an: "Jeder macht Döner, wir wollten einfach mal was anderes machen. Und da ist uns Kumru eingefallen", erzählt uns Mesut. Bruder Yusuf ergänzt: "Die Kunden, die einmal da waren, kommen immer wieder. Das sind jetzt schon unsere Stammkunden."

Das Geheimnis: viel Fleisch!

Zugegeben, es ist kein großes Geheimnis, dass gegrilltes Fleisch in Imbissbuden immer gut funktioniert. So auch beim Kumru: Geflügelwurst, Sucuk (türkische Knoblauchwurst) und Geflügelsalami lassen das Herz vieler Fleisch-Liebhaber höher schlagen. Die Geflügelwürste werden dabei von einer speziellen Küchenmaschine, die Mesut und Yusuf aus der Türkei importiert hatten, in Streifen geschnitten. Zusammen mit den anderen Wurstsorten landen sie dann erst auf dem Grill und dann im Kumru. 

Vegetarier können aber hoffen: Die beiden Brüder entwickeln gerade eine vegetarische Kumru-Variante.

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