Nach Unfall in Nied: Ermittlungsverfahren gegen Schrankenwärterin eingeleitet

Am 15.05.2020 veröffentlicht

Nach dem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang vergangene Woche in Nied ist nun ein Ermittlungsverfahren gegen eine 48-jährige Schwankenwärterin eingeleitet worden. Ihr wird fahrlässige Tötung sowie die Gefährdung des Bahnbetriebs vorgeworfen. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit.

Die Schranke war am Unfallabend am Donnerstag vergangener Woche geöffnet, obwohl ein Zug nahte. Eine 16-Jährige wurde getötet und eine 50 Jahre alte Autofahrerin sowie ein 52 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt. Ein technisches Versagen sei noch nicht ausgeschlossen, sagte der Sprecher. Deshalb würden parallel die technischen Vorgänge auf mögliche Schwachpunkte untersucht, die eventuell ein Fehlverhalten der Schrankenwärterin begünstigt hätten. Auch die Vernehmung der mehr als 30 Zeugen dauere noch an.

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