Reservieren und nicht kommen: Wie Gastronomen auf sogenannte "No Shows" reagieren

Am 02.05.2019 veröffentlicht

Was tut man, wenn der Tisch im Restaurant bereits reserviert ist, der Babysitter aber spontan absagt? Klar – anrufen und die Reservierung stornieren. Leider gibt es viele Menschen, die eine Mitteilung ans Restaurant nicht mehr für notwendig halten. Sogenannte "No Shows" sorgen bei Gastronomen für enorme wirtschaftliche Schäden. Das musste auch Gunnar Ohlenschläger, Inhaber der Offenbacher Backschaft, am eigenen Leib erfahren.

Bei der Backschaft handelt es sich um ein Restaurant auf dem Wasser, Laufkundschaft gibt es in der Regel also sehr wenig bis keine. Ohlenschlägers Laden brummte – könnte man meinen. So war die Backschaft zwar stets ausgebucht, dank der No Shows hatte das Restaurant gerade an Wochenenden oft mit Umsatzverlusten zu kämpfen. Dadurch musste die Backschaft schließen.

Im Frankfurter Gibson hingegen fordern die Gastronomen eine Strafgebühr bei Nichterscheinen der Kunden. Zu dieser drastischen Maßnahme fühlen sich mittlerweile mehrere Gastronomen genötigt, daher haben sie inzwischen die „Initiative Gastronomie Frankfurt“ gegründet, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Unser Reporter Lucas Reichmann hat sich in Hessen umgehört und mit Restaurantleitern über das gesellschaftliche Problem gesprochen.

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