Nattern-Invasion im Odenwald: Schlangenplage im Ulfenbachtal

Am 21.08.2019 veröffentlicht

Im Odenwald hat sich ungestört eine Population von Äskulapnattern aufgebaut. Die Tiere schlängeln sich nicht nur durch hessische Gärten, sondern machen es sich auch in Wohnzimmern bequem. Die Anwohner im Wald-Michelbacher Ortsteil Flockenbusch fühlen sich mit dem Problem alleine gelassen.

Sie haben es gut gemeint - vielleicht ein bisschen zu gut. Weil die sogenannte Äskulapnatter seit 2009 auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere steht, schaltete sich die "Arbeitsgruppe Äskulapnatter" ein und züchtete die Tiere. Unter anderem im Ulfenbachtal im Odenwald. Das Ergebnis: Die Tiere haben sich derart stark vermehrt, dass die Anwohner jetzt über eine regelrechte Plage klagen.

Die Tiere sind ungiftig und können bis zu zwei Meter lang werden. Einfach einfangen dürfen die Anwohner die Schlangen nicht, denn die Äskulapnatter steht unter Naturschutz. Welche Lösung jetzt gefunden wurde und wie die Anwohner auf die Schlangen reagiert haben erfahren Sie im Videobeitrag.

 

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