Feuerwehrmänner verdächtigt: Polizei nimmt mutmaßliche Brandstifter fest

Am 05.11.2019 veröffentlicht

Seit 2015 bis in das Jahr 2019 hinein wurden im Bereich Bürgel und Rumpenheim bei Offenbach am Main immer wieder vorsätzliche Brände gelegt. Jetzt ist es den Brandursachenermittlern der Kriminalpolizei am Donnerstagmittag gelungen, zwei dringend tatverdächtige Männer festzunehmen. Sie wurden bei einem Brand vergangene Woche beobachtet. Auf Anfrage von RTL Hessen bestätigte uns ein Sprecher der Stadt, dass es sich bei den Verdächtigen um zwei Feuerwehrleute handelt.

Die beiden 20- und 21-Jährigen stehen im Verdacht, am vergangenen Donnerstag in den frühen Morgenstunden Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Offenbacher Stadtteil Lauterborn gelegt zu haben. Durch den Brand, der gegen 01.20 Uhr im Keller ausbrach, wurden vier der 28 anwesenden Hausbewohner leicht verletzt.

Darüber hinaus sind sie dringend verdächtig, im August und September diesen Jahres vier Gartenhütten, ein leerstehendes Mehrfamilienhaus sowie einen Holzzaun im Bereich Offenbach am Main in Brand gesetzt zu haben. Ob die Tatverdächtigen für eine Vielzahl weiterer Gartenhüttenbrände im Bereich Bürgel und Rumpenheim verantwortlich sind, wird derzeit noch ermittelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das zuständige Amtsgericht gegen die Tatverdächtigen Haftbefehl wegen besonders schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit versuchten Mordes. Beide Tatverdächtigen wurden nach der richterlichen Vorführung in Haft genommen.

Oben sehen Sie unseren Archiv-Beitrag zu den Offenbacher Gartenhütten-Bränden.

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