Geschichte zum Anfassen: Lebensgroße Keltenskulpturen vor der Oper

Am 08.10.2018 veröffentlicht

Ab heute können interessierte Besucher und Passanten auf dem Opernplatz in Frankfurt eine Horde mannshoher Nachbildungen alter Keltenfürsten bestaunen.

Kulturminister Boris Rhein und Konzeptkünstler Ottmar Hörl enthüllten die lebensgroßen Skulpturen heute in der Frankfurter Innenstadt. Diese sind eine Hommage an den 2500 Jahre alten Glauberger Keltenfürsten und sollen in den Besuchern neues Interesse für die alte Kultur wecken. „Wir wollen damit aufmerksam machen auf die Vielfalt der hessischen Kulturlandschaft, wir wollen aufmerksam machen auf all das was Hessen an kulturellen Schätzen zu bieten hat“. Damit fasst Boris Rhein die Absicht der Stiftung „Kultur in Hessen“ zusammen. In den Besuchern soll neues Interesse an der alten hessischen Geschichte geweckt werden, denn der Glauberg im Wetteraukreis war vor zweieinhalb tausend Jahren der Berg Sitz der keltischen Herrscher und ist heute Standort des Museums „Keltenwelt am Glauberg“.

Bis zum 14. Oktober bleiben die Kunstwerke an ihrem jetzigen Ort, danach werden sie im Rhein-Main Gebiet verteilt. Mindestens eines der Abbilder bleibt Frankfurt aber erhalten. Dieses wird gegen Ende des Jahres am Römer zu sehen sein.

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