Gemeinsam im Stau: Schont eine Fahrgemeinschaft die Pendler-Nerven?

Am 27.01.2020 veröffentlicht

Stau, Stau und nochmals Stau: Das kennen alle Pendler unter Ihnen. Da kommt man schon völlig genervt morgens bei der Arbeit an. Unsere Reporterin Lisa hat auf der Strecke Frankfurt-Wiesbaden mal getestet, ob eine Fahrgemeinschaft eine Alternative zum eigenen Auto wäre und ihre Nerven schont.

Eigentlich braucht RTL Hessen-Reporterin Lisa Uriel weniger als eine halbe Stunde zur Arbeit - 38 Kilometer liegen zwischen Wiesbaden und Frankfurt. Damit sie in Zukunft vielleicht nicht schneller, aber zumindest weniger genervt im Büro beziehungsweise im Feierabend ankommt, hat sie sich im Internet eine Fahrgemeinschaft gesucht.

Wie die erste Fahrt mit Fahrer Mike gelaufen ist und was man bei einer Fahrgemeinschaft rechtlich und organisatorisch bedenken sollte, zeigt Ihnen unsere Reporterin im Video.

Nur 1,2 Personen pro Auto

Mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen in Hessen fahren mit dem Auto oder dem Motorrad zur Arbeit. Doch gemeinsam pendeln wir eher selten. Im Schnitt sitzen nämlich nur 1,2 Personen im Auto. Würde man den Besetzungsgrad der Fahrzeuge nur minimal erhöhen, könne man den Verkehr schon um zehn Prozent sinken - "Echt 'ne Menge Holz", so Wolfgang Herda vom ADAC Frankfurt. Außerdem sei die Fahrgemeinschaft ja auch eine Art Schicksalsgemeinschaft - man leide gemeinsam im Stau.

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