Prozess wegen falscher Kredite

Am 21.03.2018 veröffentlicht

Wegen Betruges muss sich ein 65-Jähriger vor dem Amtsgericht Gießen verantworten. Franz S. soll als Kreditvermittler ausgedachte Kreditangebote der Vatikanbank ausgegeben haben. Zusammen mit einem bislang unbekannten, falschen Erzbischof soll er so von Anlegern insgesamt 132.000 Euro Provisionen erhalten haben. Geklagt hatte die Vatikanbank. Im Laufe des ersten Verhandlungstages stellte sich der Angeklagte aber als Opfer des päpstlichen Vermittlers dar. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu fünf Jahre Haft.

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