Rehe im Rheinhardswald: Wild hungrig auf junge Bäume

Am 12.06.2019 veröffentlicht

Buche, Eiche und Ahorn sollen dem Klimawandel eigentlich trotzen, ihre Triebe werden jedoch gerne von Rehen verspeist. Das Rehwild trägt so zur Entmischung der Waldflächen bei. Förster wie Markus Ziegeler, Leiter des Forstamts Reinhardshagen, wollen das vermeiden.

Die Wälder müssen sich eigentlich von schweren Stürmen und Trockenheit erholen, doch die Rehe machen es ihnen nicht leicht. Gut 1.000 Hektar Freifläche des Rheinhardswaldes müssen wiederbewaldet werden und hierbei spielt die Jagd eine wichtige Rolle. "Ohne Jagd wären gar keine Walderneuerung und Biodiversität möglich", sagt Jäger Gerd Rohmann, Vorsitzender der Kasseler Jägerschaft. Monokulturen seien zu vermeiden, daher müsse das Reh gejagt werden. 

Unsere Reporterin Marie von Berlepsch war mit den Jägern im Wald. Im Videobeitrag sehen Sie, wie die Rehe dem Wald zusetzen.

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