Frau im "Männerjob": Eva Schödel ist Försterin in Rüdesheim

Am 04.09.2018 veröffentlicht

Zugegeben: Bei "Förster" denken die meisten von uns an einen Mann in grüner Tracht und einem Dackel an der Leine. Eva Schödel räumt mit diesem Image auf, denn sie ist eine von wenigen Försterinnen in Hessen. Gemeinsam mit ihren Kollegen kümmert sie sich um ihren Forstbezirk in Rüdesheim.

Der Job des Försters wird immer moderner – und vor allem weiblicher: Eva Schödel hat sieben Semester lang studiert und ihr Staatsexamen in Forstingenieurswesen gemacht. Nun sorgt sie mir ihren Kollegen dafür, dass die Wälder rund um Rüdesheim gesund bleiben. Neben dem Markieren von Bäumen gehört aber auch die Arbeit im Büro zu den Aufgaben der 25-Jährigen – rund 40 Prozent ihrer Arbeitszeit werden dafür investiert. 

Kein Unterschied zwischen Mann und Frau

Im Umgang mit ihren überwiegend männlichen Kollegen hat Eva Schödel bislang nur Positives erlebt. "Jeder Revierleiter, egal ob jung oder alt, hat mich genauso akzeptiert und respektiert wie jeden anderen Kollegen", erzählt sie uns im Interview. Lediglich einem Klischee will die junge Försterin bald entsprechen: Ein Hund soll her, denn im Wald kann man Gesellschaft gut gebrauchen.

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