Der neue Mokka-e: Opel setzt auf Elektro-Hoffnung

Am 22.09.2020 veröffentlicht

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel will Schritt für Schritt zur Elektro-Marke werden. So will man auch die Jobs in Hessen erhalten. Deshalb steckt man dort alle Hoffnungen in den neuen "Mokka-e". Frank Caspers und Tim Kirschsieper waren bei der Präsentation dabei.

Der kleine SUV soll auch das Image der Rüsselsheimer wieder aufpolieren. In den vergangenen Jahren hat Opel viele Negativ-Schlagzeilen gemacht. Jüngst erst wurden Gerüchte über Kündigungen laut und scharf kritisiert. Opel-Chef Michael Lohscheller hat diese Entlassungsdrohungen gegen Kritik verteidigt.

Der mit der IG Metall abgeschlossene Tarifvertrag, der den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Juli 2025 vorsehe, gelte natürlich, sagte Lohscheller den Zeitungen der VRM-Gruppe. "Wir halten jeden Tarifvertrag ein. Dafür stehe ich auch persönlich", sagte er. "Aber der Tarifvertrag sieht auch vor, dass, wenn das Absatzvolumen in Europa dramatisch einbricht, es eine sogenannte Notfallklausel gibt." In der Corona-Krise sei auch bei Opel der Absatz stark zurückgegangen.

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