Sarotti-Häuschen muss weichen: Letztes Kapitel im Rennbahn-Streit

Am 30.11.2018 veröffentlicht

Das "Sarotti-Häuschen", ein hölzerner Pavillon auf dem Gelände der ehemaligen Frankfurter Rennbahn, muss geräumt und abgebaut werden. Das hat das Landgericht Frankfurt am Freitag in einem Urteil entschieden.

Einsam und verlassen steht das "Sarotti-Häuschen", ein kleiner weiß-grüner Holzpavillon, noch auf dem einstigen Gelände der Galopprennbahn in Niederrad. Doch jetzt kommt die Wende: Der Klage der Stadt Frankfurt gegen die Eigentümerin des Gebäudes wurde stattgegeben. Somit hat die Eigentümerin kein Besitzrecht mehr an der Grund- und Bodenfläche inmitten des Rennbahngeländes. Sie hatte in dem Häuschen verschiedene Rennsport-Dokumente ausgestellt.

Neugestaltung des Geländes

Der DFB will dort ein neues Leistungszentrum bauen, konnte es aber noch nicht, wegen eines juristischen Dauerstreits - auch um den kleinen Holzpavillon, dem sogenannten Sarotti-Haus. Jetzt kann die Stadt das frühere Rennbahn-Areal an den Deutschen Fußball-Bund übergeben, der dort eine Fußballakademie errichten will.

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