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Schock in letzter Minute: Eintracht Frankfurt verliert 1:2 in Lüttich

Mit einem Sieg in Lüttich hätte Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend vorzeitig in das Sechzehntelfinale der Europa League einziehen können. Stattdessen kassierte die Mannschaft von Adi Hütter aber kurz vor dem Schlusspfiff den 1:2-Gegentreffer und muss jetzt um das Weiterkommen bangen.

Am Samstag besiegte Eintracht Frankfurt in der Bundesliga noch spektakulär den FC Bayern München mit 5:1. Nur fünf Tage später tritt bei Spielern und Verantwortlichen Ernüchterung ein. Die große Chance auf ein vorzeitiges Weiterkommen in der Europa League wurde gestern Abend im belgischen Lüttich vertan. Lange Zeit bemühten sich die Frankfurter um die Spielkontrolle. André Silva hatte in der 34. Minute die große Möglichkeit, die Gäste in Führung zu bringen, sein Kopfball landete jedoch nur am Pfosten. Danach wurde das Spiel der Frankfurter zunehmend passiver, was in der 56. Minute bestraft wurde. Nach einem Lütticher Eckball gingen die Hausherren in Führung.

Nur neun Minuten später konnte Filip Kostic aber per Freistoß ausgleichen. Kostic wurde letztlich aber auch zum tragischen Helden des Spiels. In der vierten Minute der Nachspielzeit lief er nach einer starken Einzelleistung frei auf das Lütticher Tor zu, setzte den Schuss jedoch vorbei. Und im Gegenzug kassierte die Eintracht quasi mit dem Schlusspfiff das 1:2.

Unzufrieden zeigte sich die Hütter-Elf mit dem slowenischen Schiedsrichter. Dieser hatte in der 69. Spielminute eine falsche Entscheidung getroffen. Nachdem Sebastian Rode frei auf das Tor zulaufend gefoult wurde, verlor der Schiedsrichter den Überblick. Anstatt den bereits verwarnten Laifis des Feldes zu verweisen, bekam Cimirot seine erste gelbe Karte des Spiels. Ein zahlenmäßiger Vorteil wurde den Frankfurtern somit genommen. Der Eintracht verbleiben nun noch zwei Spiele, um doch noch in die KO-Phase einzuziehen. Zunächst wartet in drei Wochen das schwere Auswärtsspiel beim FC Arsenal, danach empfängt man Guimaraes zu Hause.

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