Schwierige Zeiten: Bäckereien leiden unter Billiganbietern

Am 06.11.2018 veröffentlicht

Bäckereien haben es schwer. Gerade in Zeiten, in denen alles schnell gehen muss, wird das Brot beim Einkauf im Supermarkt oder Discounter gleich mitgekauft und der Bäcker geht leer aus. Wir haben zwei Bäckerbetriebe begleitet, die sich dank ihres guten Konzepts halten können.

Bei der Bäckerei "Zeit für Brot" im Frankfurter Nordend haben Kunden die Möglichkeit zuzuschauen, wie ihr Brot oder Brötchen entsteht. Außerdem legen Sie großen Wert auf Qualität, deshalb produzieren sie alles selbst, ohne Fertigmischungen oder andere Zusätze. Sogar das Getreide für Vollkornbrote wird im Haus gemalen. Das schafft zum einem die gewünschte Qualität aber auch Transparenz, denn vor der Glasscheibe wird genau das verkauft, was hinter ihr entsteht.

Ein anderes Konzept verfolgt Mathias Hagel aus Hanau. Er hat schnell gemerkt, dass Kunden immer weniger Brot bei Bäckern kaufen, sondern das schnell mit beim Lebensmitteleinkauf erledigen. Deswegen hat er sein Sortiment erweitert und bietet jetzt nicht mehr nur Brot und Brötchen, sondern auch Kuchen. Im vorderen Verkaufsbereich gibt es also mittlerweile auch genug Süßes und einen Bereich zum Sitzen, der Kunden einläd auch ein bisschen länger zu bleiben als für den bloßen Kauf der Leckereien.

Wie die beiden Bäckereien ihre Konzepte umsetzen, können Sie im Video unserer Reporter Luisa Vollmert und Stephan Richter sehen.

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