Schwieriges Jahr: Die Erdbeerernte in Hessen 2018

Am 22.06.2018 veröffentlicht

Entweder war es viel zu heiß, viel zu trocken und zu sonnig – die Erdbeerernte in diesem Jahr war nicht sehr ertragreich. Das extreme Wetter macht es für die Landwirte extrem schwierig.

Für die Erdbeerernte in Hessen war 2018 ein schwieriges Jahr. "Die Wetterbedingungen waren nicht optimal", erklärt Bernd Weber vom Hessischen Bauernverband der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor allem im Monat Mai war es viel zu heiß, viel zu trocken und zu sonnig. Das extreme Wetter wirkt sich zum einen negativ auf die Erdbeeren aus, da diese zu schnell reif werden. Auf der anderen Seite hätten viele Landwirte nicht genügend Erntehelfer gehabt, uum die Erdbeeren rechtzeitig vom Feld zu holen.

Im vergangenen Jahr haben vor allem die Nachtfröste in der zweiten Aprilhälfte nach einem warmen Monatsbeginn den Erdbeeranbau getroffen. Damals waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Hessen insgesamt 7.634 Tonnen Erdbeeren im Land geerntet worden. Wie die Erträge in diesem Jahr ausfallen, sei zurzeit schwierig zu beziffern. "Das zunehmend extreme Wetter macht es uns immer schwieriger, die Ernteerträge abzuschätzen", so Weber. Das gelte generell auch für die Ernteaussichten.

 

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