Historische Show: "Rosinenbomber" erinnern an 70 Jahre Luftbrücke

Am 11.06.2019 veröffentlicht

Auf dem US-Militärflugplatz Wiesbaden-Erbenheim ist am Pfingstmontag an die Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren erinnert worden. Historische "Rosinenbomber" fliegen zum wohl letzten Mal vereint durch die Luft und lieferten eine beeindruckende Show.

Mehr als 20 originale "Rosinenbomber" starteten am Montag beim Jubiläumsfest auf dem Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim. Sie erinnerten an die Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren. "Das war die größte humanitäre Hilfsaktion, ein Zeichen von Völkerverständigung", sagt Thomas Keller, der Vorsitzende des "Fördervereins Luftbrücke Berlin 70", der die Gedenkveranstaltung zwei Jahre lang organisiert hat. Der Termin in Wiesbaden war der Auftakt einer ganzen Veranstaltungswoche, bei der die Rosinenbomber wichtige Luftbrücken-Stationen in Deutschland anfliegen – mit dem Endziel Berlin.

Mit fast 280.000 Flügen wurden von Juni 1948 bis Mai 1949 mehr als zwei Millionen Einwohner West-Berlins mit lebenswichtiger Fracht wie Lebensmitteln und Kohle versorgt. Die Luftbrücken-Gedenkveranstaltung wurde gemeinsam mit einem Tag der offenen Tür der Clay Kaserne der US Army abgehalten. Bis zum 16. Juni sind die Rosinenbomber noch in Wiesbaden zu sehen.

 

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