Fit für zwei: Krafttraining in der Schwangerschaft

Am 05.11.2019 veröffentlicht

Elena Heine trainiert hart. Das Besondere: Sie ist hochschwanger. Fitnesstraining und Schwangerschaft, passt das zusammen? Unsere Reporter Martina Lewinski und Tim Ellrich haben die 29-Jährige getroffen.

Bei Instagram findet man inzwischen unter dem hashtag #pregnantworkout über 31.000 Fotos und Videos von trainierenden Frauen mit Babybauch. Auch Elena trainiert, musste sich nach Absprache mit ihrer Hebamme aber sportlich umorientieren. Wie sich der Sport auf ihre Schwangerschaft ausgewirkt hat, erfahren Sie im Videobeitrag.

Sport in der Schwangerschaft - was ist erlaubt und was nicht?

Grundsätzlich gilt, dass Sie mit jeder Sportart, die Sie vor der Schwangerschaft betrieben haben, während dieser weitermachen können – sofern sie kein Gefahrenpotential für Sie und Ihr Baby birgt. So sollten Sie zum Beispiel lieber auf Bungee Jumping, Kontaktsportarten oder Skifahren verzichten, können aber mit dem Joggen und Fahrradfahren bis zu einem Zeitpunkt, an denen es Ihnen körperlich nicht mehr guttut, weitermachen. Natürlich ist für alles die Voraussetzung, dass Ihre Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft. Zur Sicherheit sollten Sie sich immer mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme absprechen.

Rückenlage vermeiden

Ab der 16. SSW sollten Sie Sport in Rückenlage vermeiden. Das Gewicht des Bauches drückt auf Ihre Blutgefäße und kann so den Blutfluss zum Kind beeinträchtigen und Schwindel bei Ihnen verursachen. Ein Alternative zu nicht-geeigneten Situps ist der Vierfüßlerstand und in diesem den Katzenbuckel ein paar Sekunden zu halten und wieder zu entspannen.

Wann sollten Sie mit Sport in der Schwangerschaft besonders aufpassen?

Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Arzt beraten lassen, wenn

  • Sie Mehrlinge erwarten 

  • Sie unter Bluthochdruck leiden

  • bei Ihnen das Risiko für Frühwehen besteht 

  • Sie eine tiefliegende Plazenta haben 

  • stärkere Schmierblutungen aufgetreten sind

  • Sie Probleme mit dem unteren Rücken oder den Hüftgelenken hatten 

  • Sie bereits eine Fehlgeburt hatten

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