Startschuss für hessische Spargelsaison

Am 21.03.2018 veröffentlicht

Mythen rund um das weiße Gemüse – Wahrheit oder Wunschdenken?

Spargel ist gesund und macht fit.

Stimmt, in einer Portion von 500g stecken nur 85 Kalorien. Außerdem enthält das Gemüse viele Ballaststoffe, es regt durch Eisen die Blutbildung an und entgiftet den Körper.
Mit Kalium, Kalzium und Vitamin B stärkt Spargel den Herz-Kreislauf, das enthaltene Jod ist gut für die Drüsen, Asparagin, Vitamin C und A stabilisieren das Immunsystem.

Spargel macht schön.

Korrekt, Spargel reinigt das Blut, wodurch er gegen Hautunreinheiten und chronische Ekzeme wirkt. Asparagin fördert die Produktion von Glückshormon Serotonin, B-Vitamine straffen die Haut. Außerdem entschlackt Spargel bei regelmäßigem Verzehr, indem er den Stoffwechsel und Abbau der Fettreserven anregt.

Spargel muss in einem großen Topf voll Wasser gegart werden.

Falsch, die weißen Stangen müssen gerade mal mit Wasser bedeckt sein, da der Topf beim Garen eh mit einem Deckel geschlossen sein muss.

Spargel kocht man mit Zucker.

Richtig, eine Prise Zucker kann dem Spargel Bitterstoffe entziehen und unterstreicht den Geschmack.

Spargel kann giftig sein.

Unsinn, selbst roh kann man Spargel essen, nur schmeckt er dann nicht so gut wie gekocht.

Zu Spargel passt nur trockener Weißwein.

Nicht unbedingt, auf die Sauce kommt es an. Bei Sauce Hollandaise gilt meist diese Regel, aber bei fruchtigern Saucen kann ein halbtrockener oder sogar Roséwein genauso gut oder sogar besser munden.

Spargel kann man nicht einfrieren.

Doch, kann man. Bis zu sechs Monate hält sich der gefrorene Spargel. Gekocht werden sollte er dann nur auch tief gefroren, sonst verliert er seinen Geschmack.
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