Sterben "ohne Angst": Gegenprogramm zur Massentierhaltung

Am 20.03.2018 veröffentlicht

Das Steak von der glücklichen Kuh schmeckt besser als das Fleisch aus der Massentierhaltung: Das ist Fakt und es ist auch selbstverständlich, dass das bessere Filet auch mehr kostet.

Leider stellen sich viele Deutsche lieber den teuren Grill in den Garten und legen dann die billige Wurst darauf... Das ärgert auch die Landwirte in Wolfhagen, denn die legen viel Wert auf die Haltung der Tiere. Sie wollen jetzt auch den Gang zum Schlachter so entspannt wie möglich für die Tiere machen. Madeline Zilch hat sich das "Sterben ohne Stress" einmal angesehen.

Gutes Fleisch, schlechtes Fleisch - darauf sollten Sie beim Einkauf achten:

Aussehen:

Schwein: gleichmäßig rosa bis dunkelrosa, eine blassrosa Farbe führen Experten auf Transportstress zurück Rind: dunkelrot, enge Faserung Lamm: hellrot bis rot Wildfleisch: dunkelrot, bräunlich bedeutet verdorben Hähnchen: blass rosa, keine Druckstellen

Geschmack:

Fett ist Geschmacksträger, daher kaufen Sie besser marmoriertes Fleisch Fett sorgt außerdem dafür, dass das Fleisch auch nach dem Garen noch saftig und zart ist.

Frische:

Die Fleischoberfläche sollte glatt und glänzend sein - trocken und nicht schmierig. Finger weg von mariniertem Fleisch - die Sauce verbirgt die Farbe des Fleisches und damit die Frische. Wenn es doch mal bequem und mariniert sein soll, achten Sie darauf, dass die Sauce keine Trockränder aufweist.

Kosten:

Billiges Fleisch kann nicht gut sein. Der Preis von Biofleisch rechtfertigt sich durch die artgerechte Haltung - Tiere, die sich draußen aufhalten, benötigen z.B. viel mehr Futter als Artgenossen im beheizten Stall.

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